Aktuelles im März 2017:

BREXIT SPECIAL

Schüler der 9.Klassen erlebten eine besondere Art der Zusammenarbeit mit unserer englischen Partnerschule in Reepham, Norfolk. Im Rahmen des Projektes „BBC News School Report 2017“ fand via Skype ein Interview zum Thema Brexit statt. Die Jugendlichen setzten sich mit möglichen Auswirkungen des Brexit auf ihre Zukunft auseinander.

http://www.reephamhigh.com/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=647

Trau dich!

Am 14. März 2017 besuchten die Klassen G6a und G6b das Theaterstück „Trau dich! Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen“ im Staatstheater Darmstadt.

Das Stück der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in Hessen Kinder der Jahrgangsstufen 5 und 6 dabei, Fragen wie z.B.: „Wann ist mir Nähe zu nah?“, „Wie finde ich die richtigen Worte, wenn meine Grenzen verletzt werden?“, „An wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche?“ zu beantworten. Es motiviert und ermutigt Kinder, ihren Gefühlen zu vertrauen, NEIN zu sagen und sich im Falle eines Übergriffs oder sexuellen Missbrauchs an eine Person ihres Vertrauens zu wenden. Die Kinder lernen ihre Rechte auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit kennen und behandeln diese Themen anschließend im Unterricht.

Die Schüler und Schülerinnen der Justin-Wagner-Schule verfolgten die sehr professionelle und altersgerechte Theateraufführung mit großem Interesse. Es war ein sehr gelungener Ausflug der beiden Klassen zu einem wichtigen Thema!

 

(Petra Dieleman)

 

Weitere Informationen unter www.trau-dich.de.

„Wie bewerbe ich mich richtig?“ - Die Haftpflichtkasse Darmstadt zu Gast an der Justin-Wagner-Schule

Am 14.3.17 besuchten Vertreter der Haftpflichtkasse Darmstadt die Klasse R9b der Justin-Wagner-Schule. Der Schwerpunkt des Besuches lag auf den Themen „Bewerbung und Vorstellungsgespräch“. Im ersten Teil des Vortrags berichtete der Ausbildungsleiter der Haftpflichtkasse, Herr Kilian, über seinen persönlichen Werdegang und stellte das Unternehmen den Schülerinnen und Schülern vor. Der zweite Teil des Vortrags wurde von einem ehemaligen Schüler der Justin-Wagner-Schule und heutigen Auszubildenden der Haftpflichtkasse, Paul Grim, gestaltet. Er informierte die Klasse über das Bewerbungsverfahren  und gab Tipps für Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche. Zum Abschluss stellten die Schüler noch zahlreiche Fragen an die Referenten. Die Schüler erhielten bei dem Besuch viele  Anregungen für ihre in nächster Zeit anstehenden Bewerbungen und sind so hoffentlich ihrem Traumberuf wieder einen Schritt näher gekommen.

(Ansgar Schäfer)

Ein leckerer Tag in der spanischen Küche!

Am 08.03.2017 haben wir, die Klasse G8a, mit Herrn Carbone und Frau Ruhl zusammen bei uns in der JWS-Küche gekocht. Unsere Klasse wurde in vier Gruppen eingeteilt. Die Lebensmittel wurden von der jeweiligen Gruppe selbstständig organisiert und eingekauft. Es gab eine Vorspeisen-Gruppe, die eineensalada mixta (gemischten Salat) zubereiteten und zwei Hauptspeisen-Gruppen, die eine spanischetortilla machten. Das ganze Menü wurde mit einer macedonia de frutas (Obstsalat) und arroz con leche(Milchreis) abgerundet. Anschließend aßen wir alle gemeinsam und unterhielten uns über das tolle Event. Das Kochen hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und das Essen gut geschmeckt.

 

 Una receta - tortilla

Ayer cocinamos una tortilla. Primero pelamos las patatas y las cebollas. Después las cortamos en dados. Entonces las freímos. Luego batimos los huevos en un bol y añadimos un poco de sal y de chile. Al final mezclamos todas las cosas en un sartén.

¡Qué aproveche!

 

Lara Akdogan, Ogulcan Öztürk, Julian Schimmel (G8a)

 

Ensalada mixta

Primero lavamos todos los tomates, las cebollas, los pimientos y un pepino. Después pelamos y cortamos todo y luego mezclamos los ingredientes y añadimos un poco de sal, vinagre y aceite.Finalmente mezclamos todos los ingredientes de nuevo y al final comimos con los otros alumnos y profesores. La ensalada fue muy rica.

Maximilian Buchwalsky, Jenny Lackinger, Julian Kaiser, Moritz Stahl (G8a)

 

Nuestra tortilla

Ayer cocinamos una tortilla.

Primero pelamos las patatas y cebollas. Después las freímos en una cazoleta.

Entonces batimos los huevos en un bol y los arreglamos con chile, pimienta molida y sal.

Luego sobrepusimos la tortilla lista en un plato grande.

¡Fue una acción buena! 

 

Milan Streit, Johanna Göhde, Niklas Matwin (G8a)

 

Arroz con leche

Ayer cocinamos arroz con leche. Estaba muy divertido.

Metimos la leche en el cacharro y después el arroz. Entonces mezclamos la leche con el arroz. Durante treinta minutos mezclamos todo cada cinco minutos.

Comimos juntos y fue muy rico. Fue una acción genial.

 

Tom Banzhaf, Marvin Mohnsam, Luke Schwalm, Jasmin Karsazy, Veronika Stumpf (G8a)

 

Macedonia de frutas – la receta

Los ingredientes (para 20 personas):

- 6 plátanos

- 6 manzanas

- 6 peras

- 1 melón

-  un kilo de fresas

- 2 latas de piñas

- 1 vainilla azucarada

 

Ayer preparamos una macedonia de frutas.

Primero lavamos las frutas. Entonces pelamos los plátanos y el melón. Después cortamos todas las frutas. Las mezclamos en un bol grande y añadimos la vainilla azucarada.

Al final comimos juntos. Fue una acción muy rica.

 

La receta  es de Victoria, Isabella, Melanie, Franziska (G8a)

(Cyber-)Mobbing – Probleme erkennen und vermeiden

Polizist, Schulsozialpädagogin und Lehrkräfte klären über strafrechtlich relevante Folgen und Gefährdungen für Betroffene auf

Für Jugendliche ist es „normal“, sich „interessante“ Filmchen zu schicken, in denen Menschen eine Rolle spielen. Über WhatsApp, Facebook und Co. verbreiten sich die Videos tsunamiartig nicht nur in der eigenen Schulgemeinde, sondern schnell auch im ganzen Landkreis. Urteile werden fast genauso schnell gefällt, Gerüchte verbreiten sich ebenso rasant – und schon glauben viele, sich eine Meinung bilden zu können - und nehmen sich heraus, über das Verhalten anderer Menschen zu urteilen und deren Würde zu verletzen. Dies geschieht gerade in Schulen durch persönliche Kommentare von Einzelpersonen oder aus Gruppen heraus – und wird zu (Cyber) Mobbing.

Ein solches Verhalten bringt nicht nur die Gefahr von gravierenden gesundheitlichen Schäden für Betroffene mit sich, sondern verstößt neben §1 des Grundgesetzes unseres Landes auch gegen eine ganze Reihe von Paragraphen des Strafgesetzbuches, das mit der Strafmündigkeit ab 14 Jahren zu Verurteilungen v.a. in Form von Geldbußen und Arbeitsstunden führen kann   – was vielen Jugendlichen nicht bewusst ist.

Um hier aufzuklären und weil aktuell inakzeptables Video in der Schülerschaft kursiert, bot die Polizei Unterstützung an und so wurde letzte Woche in der Aula der JWS eine Veranstaltung organisiert, bei der für den Jahrgang 7 und 8 jeweils ein Teil der Klasse dem Vortrag eines Polizisten lauschte.

Er verdeutlichte, was beim Chatten fehlt – nämlich die Möglichkeit, an Gestik und Mimik die Reaktion des Gegenübers wahrzunehmen und es wurden Regeln für das Kommunizieren in sozialen Netzwerken vorgestellt:

Regeln für das Kommunizieren in sozialen Netzwerken:

  • Sei höflich, beleidige niemanden – was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu! („Goldene Regel“)
  • Der 1. Gedanke zu etwas, das dich aufregt, gehört nicht in den Chat!
  • Streit persönlich klären – nicht im Chat!
  • Schreite ein, wenn du Mobbing wahrnimmst! Hole Hilfe!
  • Schicke keine Kettenbriefe weiter!
  • Nutze geheime Passwörter – und lasse sie geheim!
  • Überlege: Wie fände ich es, wenn ich derjenige wäre, über den etwas verbreitet wird?
  • Versende nur Bilder von dir, die du auch deiner Oma schicken würdest.
  • Gib kein Bildmaterial weiter, ohne Abgebildete zu fragen! (Verstoß gegen Strafgesetze)
  • Verbreite keine Terror beschönigenden, rassistischen oder pornographischen Videos! (Verstoß gegen Strafgesetze)

 

Weiter erklärte der Polizist, dass es nicht nur Täter und Opfer gibt, sondern immer auch Dulder und Mitläufer. Gemeinsam mit der Schulsozialpädagogin konnte verdeutlicht werden, wie wichtig es ist, dass sowohl Betroffene als auch Beobachter sich an erwachsene Ansprechpartner wenden und Unterstützung suchen! Außerdem gab er Tipps, wie man sich verhalten sollte, wenn man anonym Nachrichten erhalte, die gesetzeswidrig sind: z.B. bedrohende Aussagen speichern und zur Polizei bringen, dort kann die anonyme Nummer ausgelesen werden.

Der andere Teil der Klassen lernte im Klassenraum im Austausch mit einer Lehrkraft Fälle von Cyber-Mobbing kennen sowie die verschiedenen Gesetze, gegen die bei den Fällen verstoßen wurde. Außerdem hatten Schüler hier die Möglichkeit, anhand eines Chat-Eintrags einer Jugendlichen nachzuempfinden, wie sich ein Betroffener/ eine Betroffene fühlt und welche negativen Auswirkungen Mobbing auf das weitere Leben haben kann. In der darauf folgenden Klassenleiter-Stunde erfolgte ein Austausch der beiden Gruppen.

 

Hinschauen und unterstützen, statt kleinreden und ignorieren – das ist uns an der JWS wichtig!

Ansprechpartner ist neben den Schulsozialpädagoginnen Frau Hinderlich und Frau Lindner jede Lehrkraft, denen Schüler/innen sich anvertrauen wollen. Die Verbindungslehrkraft Frau Kreisel hat darüber hinaus wöchentlich eine Beratungsstunde für Schüler und ist auch in den Pausen ansprechbar.

 

Links: Hilfreiche Informationen zu dem Thema sind zu finden unter

 

 

(Jutta Kreisel)

Besuch der Intensivklassen im Theater Mollerhaus

Am 07. März besuchten die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse der Justin-Wagner-Schule das Theaterstück SpoG (Spiel ohne Grenzen) im Rahmen der Theaterfestspiele „Starke Stücke“. SpoG, das ist eine große Spielshow zum Thema Vorurteile, Grenzen und Freundschaft in Europa und der ganzen Welt. In zwei Teams aufgeteilt traten die Schülerinnen und Schüler aktiv in vielen, unterschiedlichen Spielen gegeneinander an. Unterstützt wurden sie dabei von dem charmanten Ali, dem Showmaster Franz und dessen Assistentin Franzi. Während diese drei sich gegenseitig des vermeintlichen Diebstahls einiger Sterne aus dem Showemblem verdächtigten, konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in Musik, Essen, Wahrzeichen u.v.m. über die verschiedenen Länder dieser Welt beweisen und fieberten mit ihren Teammitgliedern aufgeregt mit. Letztlich ging es niemandem mehr um den Sieg seines Teams, sondern vielmehr um gegenseitiges Vertrauen, Freundschaft und den Abbau von Vorurteilen. Der Diebstahl entpuppte sich als Missverständnis und die Situation löste sich in Wohlgefallen auf. Beide Teams durften anschließend den Schauspielern und ihren Rollen noch einige Fragen stellen. Der turbulente Vormittag verging wie im Flug.

 

(Julia Heckel)

Zweitzeugin Acelya Sevim informiert zu Euthanasie und Judenverfolgung unter Hitler

Bild von Dr. Peter Müller

Am 21.02.2017 besuchte uns eine ehemalige Schülerin der JWS; Acelya Sevim. Früher nahm  sie am Deutschunterricht unseres Klassenlehrers Dr. Müller teil, welcher das Treffen organisierte.

Acelya wurde kürzlich zu der Veranstaltung des Holocaust-Gedenktags im Bundestag eingeladen. Thema des Besuchs dort waren die Euthanasie-Morde, welche auch Inhalt ihres Vortrags waren. Des Weiteren erzählte sie über die Judenverfolgung in der NS-Zeit. Die Vernichtung der Behinderten (zentrale Euthanasie) begann ab 1939, bei der die Menschen mit grauen Bussen zu den Hauptheilanstalten transportiert wurden um getötet zu werden. Am meisten beschäftigte Acelya die Rolle der Ärzte, da diese nicht zu den Morden gezwungen wurden, sondern frei wählen durften. Wer sich dazu entschlossen hatte, wurde in verschiedene Abteilungen aufgeteilt. Es gab Ärzte, die die Menschen mit Giftspritzen töteten oder Ärzte, welche die Menschen in Gaskammern umbrachten; um nur einige Bespiele zu nennen. Diese Tötungen der geistig und körperlich behinderten Personen wurden vor der Öffentlichkeit und den Familien geheim gehalten. Es gab jedoch einen Sonderfall eines adoptierten Jungen, welcher einen guten Bezug zu seiner Adoptivmutter hatte. Als diese ihn für eine Woche nach Hause holte, erzählte er ihr, welche Vorfälle sich in der sogenannten Heilanstalt ereigneten. Kurz darauf wurde er dort getötet. Als Todesursache wurde eine Lungenentzündung angegeben, doch seine Adoptivmutter war misstrauisch.

Ab 1941 begann die dezentrale Euthanasie, bei der die Menschen nicht mehr nur in die Hauptheilanstalten gebracht wurden, sondern auch in Anstalten in ihrer Nähe. Besonders betonte Acelya, wie wichtig es sei, die Erinnerungskultur zu bewahren und zu helfen, sie herzustellen. Man sollte nie vergessen, was damals passiert ist. Heute gibt es keine Euthanasie mehr, aber ältere Familienmitglieder haben diese vielleicht noch miterlebt.

 

(Emilie Hartmann und Isabelle Wesp, beide G8b)

Info für Lehramtsstudenten:

Wir sind regelmäßig auf der Suche nach zuverlässigen Vertretungslehrern (als gut entlohnte VSS-Kräfte).

Bitte nehmen Sie bei Interesse mit uns Kontakt auf!

Kontakt

Justin-Wagner-Schule Roßdorf
Odenwaldring 3-5
64380 Roßdorf

Telefon: 06154/60250

E-Mail: jws_rossdorf@schulen.ladadi.de

 

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