Aktuelles im Februar 2017:

Upcycling

Schon wieder so ein Wort aus dem Englischen in der deutschen Sprache.  Was soll das? Was heißt das? Fragen wir das berühmte  wikipedia wird uns gesagt:

Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Im Gegensatz zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung. Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Neuproduktion von Rohmaterialien.

Aha. Die Schülerinnen und Schüler der G7a haben versucht, dies zu verstehen. Resultat: wir werten bereits benutze Dinge auf, werfen sie nicht weg, sondern machen was ganz Neues daraus. Aus alten Dingen kann man noch jede Menge beim Basteln herausholen und das  ist die umweltfreundlichere Variante zum ganz normalen Basteln. Downcycling machen dann andere (zum Beispiel das Zertrümmern von Schutt für den Straßenbau).

Wir haben also mit „Müll“ gearbeitet, wie zum Beispiel alte Zeitungen, leere Milchpackungen, leere Wasserflaschen, einer alten Weinkiste, leeren Gläsern……

Die Beispiele können sich sehen lassen:

Kochevent der Klasse G8b

Am 01.02.2017 haben wir zusammen mit Dr. Müller, D. Hinderlich und ihrem Team von der Jugendsozialarbeit an Schule des Landkreises Darmstadt-Dieburg bei uns in der JWS- Küche gekocht. Unsere Klasse wurde in vier Gruppen geteilt. Jede Gruppe hat bestimmt, welches Gericht sie zubereiten möchte. Zwei Tage vorher wurden die Lebensmittel eingekauft. Es gab eine Vorspeisen- Gruppe, die einen Salat vorbereitet hat und eine vegetarische Hauptspeisen-Gruppe, die asiatischen Reis mit Gemüse kochte. Eine weitere Gruppe bereitete einen Nudel-Hackfleisch-Auflauf vor.

Abgerundet wurde das ganze Menü mit Schokowaffeln, die von der Nachtischgruppe zubereitet wurden.

Insgesamt hat uns das Kochen sehr viel Spaß gemacht und das Essen hat uns allen gut  geschmeckt.

 

(Nicole Ruffner-Gomez und Emily Westenberger, beide G8b)

„Ohne Kippe“ an der JWS

Uns liegt es an der Justin-Wagner-Schule am Herzen, unseren Schüler/inne/n im Rahmen unseres Suchtpräventionskonzepts Impulse und Denkanstöße zu geben, in der Hoffnung, dass sie sich bewusst gegen das Rauchen entscheiden können.

 

Dafür konnten wir dieses Jahr wieder die Thorax-Klinik aus Heidelberg gewinnen, um an unserer Schule mit der Veranstaltung „Ohne Kippe“ Risiken und Folgen des Rauchens für die Schüler der Klasse 7 aufzuzeigen.

 

Laut der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ist jährlich von weit übwer 100.000 tabakbedingten Todesfällen auszugehen. Je früher mit dem Rauchen angefangen wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Krebs o.a. die Lebensqualität einschränkende Krankheiten zu bekommen, die nachweislich auf das Rauchen zurück zu führen sind. Mit über 20 Jahren beginnt kaum noch jemand zu rauchen.

 

Herr Ehmann stellte die Lungenfachklinik vor, in der viele Patienten infolge langjährigen Tabakkonsums operiert werden - und kurz nach der OP wieder rauchen. Er verdeutlichte, dass diese Leute nicht dumm seien, wie manche Schüler spontan äußerten, sondern schlicht krank - suchtkrank, was bei Nikotin sehr schnell geht.

Im Laufe seines Vortrags wies er darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, in seiner oder einer ähnlichen Klinik zu landen, mit jedem Jahr steigt, in dem man früher mit dem Rauchen anfängt.

Herrr Ehmann betonte, dass es fast unmöglich sei, überzeugte Raucher von den Zigaretten weg zu bringen und warnte die Schüler davor, Eltern oder Freunden die Zigaretten weg zu nehmen. Das führe nur zu Ärger, da das suchtkranke Gehirn oft mit Aggressivität reagiere. Vielmehr sollte man mit seinen Eltern über seine Sorgen reden, die man sich um sie mache.

 

Im Anschluss konnten die Schüler einen Film aus dem OP-Saal verfolgen, in dem ein Patient von innen endoskopisch untersucht und ein Tumor gefunden wurde.

Zum Abschluss stellte sich Herr Priebe für ein Interview zur Verfügung, ein Patient der  Kehlkopfkrebs hatte und nun ohne Kehlkopf mit einem Luftröhrenschnitt überlebt. Die rund 120 Schüler hörten gebannt und respektvoll seiner leisen, rauen Stimme zu, die er durch eine bestimmte Technik des Luftschluckens und -ablassens erzeugt und stellten viele interessierte Fragen.

Alle Schüler wurden nach der Veranstaltung befragt. Fast alle gaben an, nach der Veranstaltung besser über das Rauchen und seine Gefahren informiert zu sein und empfehlen, die Aktion nächstes Jahr wieder für Klasse 7 stattfinden zu lassen.

 

Wer sich weiter informieren möchte, kann auf der Homepage (http://www.thoraxklinik-heidelberg.de) mehr über die Aktion „Ohne Kippe“ finden, ebenso eine App, die Menschen bei einer Abkehr vom Tabakkonsum helfen kann sowie tlw. interaktives Informationsmaterial mit Hinweisen, wie Eltern ihre Jugendlichen unterstützen können.

 

Schüler oder deren Eltern, bei denen z.B. durch diese Veranstaltung ein Gesprächsbedarf über das Rauchen oder andere Suchtmittel entstanden ist, können sich u.a. an die Sozialpädagoginnen der Schule, Fr. Hinderlich/ Fr. Lindner oder die Lehrkraft für Suchtprävention, Fr. Kreisel, wenden. Wenn Kinder sich z.B. Sorgen um ihre rauchenden Eltern machen, finden sie dort kompetente Gesprächspartner, die ihnen auch helfen, Lösungsansätze zu finden.

Zu erreichen sind diese z.B. per E-Mail, unter nachname@jws-rossdorf (z.B. kreisel@jws-rossdorf).

Herzlich bedanken möchten wir uns beim Förderverein, der die Präventionsarbeit an der Schule jedes Jahr finanziell unterstützt.

Teamgeist wird belohnt!

Die Handball Mannschaft WK III Jungen hat beim Regionalentscheid Jugend trainiert für Olympia 2017  mit ihrem engagierten Trainer Carsten Heisch den zweiten Platz belegt.

Gratulation und vielen Dank an das sympathische Team für spannende Spiele und ihren hervorragenden Einsatz.

Es spielten:

Tom Banzhaf, Julian Kaiser, Marius Kotow, Carmelo Laneri, Marvin Mohnsam, Lukas Seufert, Artan Suvudoli, Fabian Weigl und Christian Welter.

Der Kapitän verlässt das Schiff

„Wenn der Wind der Veränderung weht, suchen manche im Hafen Schutz, während andere die Segel setzen!“

Am 31.01.2017 wurde Schulleiterin Frau Trede-Ellendt an der Justin-Wagner-Schule feierlich und sehr wehmütig verabschiedet. Gäste wie Bürgermeisterin Frau Sprößler, Schulamtsdezernentin Frau Herz oder die Schulelternbeirätinnen Frau Weber und Frau Hecker sprachen Ihre Anerkennung, Ihren Dank, Ihre große Wertschätzung aber auch Ihr Verständnis dafür aus, sich einer neuen Herausforderung stellen zu wollen. Auch stellvertretender Schulleiter Herr Bobitka und Frau Boehm vom Personalrat brachten in ihren Reden zum Ausdruck, wie schwer es ihnen fällt, Frau Trede-Ellendt verabschieden zu müssen und wie dankbar sie für ihre Arbeit sind. Aber auch Frau Trede-Ellendt selbst zeigte in ihrer Rede sehr deutlich, dass auch ihr der Abschied alles andere als leicht fällt.

Ganz persönlich waren die Gesangseinlagen. Eine Gruppe von Kollegen hatte anlässlich dieses Tages zwei Lieder umgeschrieben und vorgetragen und auch Frau Trede-Ellendt zeigte noch einmal ihr musikalisches Talent. Gemeinsam mit dem Kollegen Herrn Westrich sang sie abschließend das Lied „Book of Love“, was viele zu Tränen rührte.

Aber auch  die Schüler waren nicht untätig. Nach 60 Minuten voller Geschenke, netten Worten, Tränen aber auch lustigen Momenten, gab es für die Gäste anschließend in der grünen Halle Essen und Trinken, das von einer Schülergruppe vorbereitet worden ist. 

Als Frau Trede-Ellendt vor siebeneinhalb Jahren an die Justin-Wagner-Schule kam, waren alle gespannt. Was passiert jetzt? Was wird anders? Schaffen wir das und vor allem wollen wir das? Jetzt fast 8 Jahre später, kann man sagen, dass sie das Beste war, was der Schule passieren konnte. Als Schulleiterin hat sie die Schule sehr weit gebracht, die neue 60-minütige Stundenaufteilung ist nur ein kleiner Teil davon. Aber auch menschlich war bzw. ist sie für die gesamte Schulgemeinde eine große Bereicherung. Die zahlreichen Tränen, die bei ihrer Verabschiedung auf allen Seiten flossen, sagen dabei mehr als tausend Worte.

Frau Trede-Ellendt fiel es sichtlich schwer Lebewohl zu sagen, aber sie hat sich entschieden, nun ein anderes Schiff zu steuern und so einen neuen Weg zu fahren.

 

Liebe Frau Trede-Ellendt, wir als Schule sagen DANKE.

Danke für Ihr Durchsetzungsvermögen, ohne das wir als Schule nicht dort stehen würden, wo wir jetzt stehen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit, die Sie allen Mitgliedern der Schulgemeinde zu jeder Zeit geschenkt haben.

Danke für Ihre Nachhaltigkeit, mit der Sie unsere Schule geprägt haben.

Danke für Ihre Kompetenz, jedes Problem so zu lösen, dass alle Beteiligten zufrieden sind.

Danke für Ihr Engagement, sich mit vollem Herzblut für eine Schule einzusetzen und so viel Kraft, Zeit und Arbeit in sie und ihre Mitglieder zu investieren.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute mit Ihrer neuen Aufgabe und freuen uns über Alles, was wir von Ihnen hören. Jetzt heißt es Segel setzen und gute Fahrt!

Ausflug der Klassen G7b und G8b in das Filmmuseum Frankfurt am Freitag, den 09.12.2016

Die Führung durch das Filmmuseum war sehr informativ und hat vielen auch die Geschichte der Filmographie näher gebracht. Wir lernten viel über den Ursprung mit den Lumière-Brüdern, die als Erste einen Film vor Publikum zeigten, aber auch über die allerersten optischen Illusionen, die Bilder zeigten, die sich zu bewegen schienen. Wir machten eigene Erfahrungen mit dem Green-/Bluescreen und sahen, wie er funktioniert. Wir konnten Bilder machen und auf Bildschirmen sehen, wie verschiedene Animationen/Standbilder hinter uns projiziert wurden. Bei der Führung lernten wir auch unterschiedliche Effekte kennen, die Farben oder Musik auf Szenen haben können. In Filmausschnitten zu den jeweiligen Merkmalen wurden uns diese Auswirkungen verdeutlicht. Unterschiedlichste Requisiten aus bekannten Filmen waren dort ausgestellt, wie zum Beispiel ein Alienanzug aus dem 1979er Film „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ oder eine der zahlreichen Stopmotion-Figuren von Tim Burton aus „Nightmare Before Christmas“. In der letzten Wanderausstellung lernten wir Aardman Animations kennen und ihre Stopmotion-Filme. Sie haben den kleinsten Stopmotion-Film der Welt gemacht. Die Figur ist die nur halb so groß ist wie der Fingerabdruck eines Erwachsenen. Aardman Animations sind bekannt für „Shaun das Schaf“, „Wallace and Gromit“, „Timmy das Schäfchen“ und andere mehr. Obwohl die Führung lang und auch teilweise ermüdend war, hatte jeder Spaß und alle sind ein Stück klüger aus dem Filmmuseum herausgekommen.

 

Nach der Führung wurde uns der Workshop „Pixilation“ vorgestellt. Dazu haben wir uns zwei Videos angesehen. Bei der Pixilation geht es darum, einzelne Bilder nacheinander aufzunehmen und aus diesen einen lustigen Kurzfilm zu drehen. Als Beispiel wurde uns ein Mann gezeigt, der so aussieht, als würde er auf einem anderen Mann Skateboard fahren. Nachdem wir uns die Videos angesehen haben, haben wir in Kleingruppen versucht, einen eigenen Pixilation-Kurzfilm zu drehen. „Dass wir selbst Filme machen konnten, war gut“, meint eine Klassenkameradin. In unserer Gruppe haben wir es so aussehen lassen, als ob unser Klassenkamerad auf einem „magischen“ Stuhl sitzen würde, der seine Farbe ändern konnte. Auch andere Gruppen haben sich mit einem „Sitzklotzbus“ und anderen Ideen etwas Kreatives einfallen lassen. Am Ende sind wir alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis gewesen, denn jede Gruppe hat es in der kurzen Zeitspanne zu etwas Gutem und Kreativen gebracht. Der Workshop hat mir persönlich sehr gefallen. Das Feedback meiner Klasse war überwiegend positiv, denn alle haben etwas dazu gelernt und der Workshop hat ihnen viel Spaß gemacht.

 

Von Layla Fröhlich und Henrik Marquardt aus der G8b

GERMAN CHRISTMAS MARKETS – WORTH A VISIT

Bereits zum 5.Mal kam in der Vorweihnachtszeit eine Schüleraustauschgruppe von unserer Partnerschule in Reepham, Norfolk nach Roßdorf. Wieder lernten die englischen Schüler deutsche Weihnachtstraditionen nicht nur in ihren Gastfamilien kennen, sondern auch innerhalb des für sie gestalteten Programms. Sie verbrachten alle gemeinsam einen Nachmittag mit Weihnachtsbäckerei in der Schulküche und erhielten als Überraschung eine von ihren deutschen Partnern zusammengestellte Sammlung der besten Plätzchenrezepte. Bei den Stadterkundungen in Darmstadt und Mainz gab es immer auch Gelegenheit, die Weihnachtsmärkte zu besuchen und diese deutsche Tradition zu erleben.

 „Berühmte deutsche Persönlichkeiten“ lautete das Projekt, an dem die Schüler arbeiteten. Auf den Spuren „Johannes Gensfleischs“ ging es durch Mainz und das Johannes-Gutenberg-Museum. Im IT-Unterricht erarbeiteten die englischen Schüler die Biografien weiterer deutscher Berühmtheiten und stellten diese im Unterricht ihren deutschen Mitschülern vor. Darüber hinaus besuchten die Gäste den Unterricht ihrer Partner und wurden zu eigens geplanten Englischstunden anderer Jahrgangsstufen eingeladen. Damit wurde der Englischunterricht in der Vorweihnachtszeit für viele unserer Schüler very British.

Zum guten Erfolg der Woche trugen aber auch die Eltern bei, die gemeinsame Unternehmungen für das Wochenende gestalteten. Sie organisierten für unsere Gäste gemeinsame Spieleabende, Pizzabacken, einen Besuch beim Lasertec und organisierten sogar eine Geburtstagsparty für einen der englischen Gäste.

Viel zu schnell verging die Woche und die Schüler freuen sich jetzt auf den Gegenbesuch im Juni.

Auf den Spuren der Kunst- und Wunderkammern

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse R9b die „Fürstliche Schatzkammer“ des Landesmuseums in Darmstadt. Die Schüler erkundeten dort selbstständig, was an den Fürstenhöfen im 16. Jahrhundert so alles gesammelt und in den Kunst- und Wunderkammern ausgestellt wurde. Gerade die besonders kuriosen Exponate weckten das Interesse der Schüler, wie z.B. Kokosnüsse, Meeresschnecken und Straußeneier, die zur damaligen Zeit künstlerisch veredelt und kostbar in Edelmetall gefasst wurden. Die Klasse war von der Vielzahl und der Präsentation der Exponate begeistert und äußerte direkt nach dem Besuch den Wunsch, möglichst bald wieder in das Landesmuseum zurückzukehren und eine weitere Abteilung zu erkunden.

 

A. Schäfer

Info für Lehramtsstudenten:

Wir sind regelmäßig auf der Suche nach zuverlässigen Vertretungslehrern (als gut entlohnte VSS-Kräfte).

Bitte nehmen Sie bei Interesse mit uns Kontakt auf!

Kontakt

Justin-Wagner-Schule Roßdorf
Odenwaldring 3-5
64380 Roßdorf

Telefon: 06154/60250

E-Mail: jws_rossdorf@schulen.ladadi.de

 

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