Aktuelles im Dezember 2018:

Digitales Tapasrezeptbuch der G8a auf Spanisch

© Justin-Wagner-Schule Roßdorf

Auch im gymnasialen Jahrgang 8 (2. Lernjahr Spanisch) wurde ein tolles Medienprojekt umgesetzt.

Vor dem Hintergrund, dass viele Schüler der 8. Klassen im Rahmen unserer Studienfahrt im Mai 2019 erstmals spanischen Gastfamilien begegnen und dort erfahrungsgemäß häufig mit dem Thema Essen konfrontiert werden und aus dem Schülerwunsch heraus, einmal gemeinsam Tapas (kleine Appetithäppchen aller Art) zu essen, entstand die Idee der Erstellung eines digitalen Tapasrezeptbuches in spanischer Sprache. 

Zunächst recherchierten die Schüler im Internet nach geeigneten Tapasrezepten, die sie sich dann in Kleingruppen ausdruckten. Unbekanntes Vokabular sollten sich die Jugendlichen dann per geeigneter Wörterbuchapp auf dem Handy oder auf dem PC erschließen und in ein möglichst einfaches Spanisch übertragen, die einzelnen Arbeitsschritte angefangen bei der Zutatenliste festlegen, in der Gruppe aufteilen und diese dann möglichst auswendig lernen. 

In einem nächsten Schritt sollten sich unsere Schüler bei den einzelnen Zubereitungsschritten von einem Klassenkameraden oder einem Familienmitglied in Aktion mit dem eigenen Handy (in bestmöglicher Videoqualität) filmen lassen, ihr Filmmaterial dann im PC-Raum der Schule zu einem 2-3-minütigen Rezeptfilm möglichst kreativ zurechtschneiden und mit  verschiedenen digitalen Effekten versehen.

Die fertigen Schülerkochvideos wurden abschließend zu einem digitalen Tapasrezeptbuch zusammengeschnitten und steht interessierten Nachköchen ab sofort auf unserer Homepage (www.jws-rossdorf.de) zur Verfügung.

Das Highlight des Projektes war das abschließende gemeinsame Tapasessen im Klassenzimmer. Die übrigen Tapas wurden dem Lehrerzimmer gespendet und fanden innerhalb von Minuten viele begeisterte Abnehmer. Daher können wir Ihnen versichern, dass unsere leckeren Rezepte tatsächlich empfehlenswert sind und Ihnen bestimmt auch gelingen werden.

Insgesamt ein tolles Projekt, bei dem unsere Schüler einerseits ihre Medienkenntnisse und ihre sprachlichen Kenntnisse im Bereich der spanischen Küche vertiefen konnten und andererseits eine gute Gelegenheit, die Klassengemeinschaft zu stärken, indem zusammen gekocht und im Anschluss gemeinsam gegessen wurde.

In diesem Sinne:

¡Buon provecho!

Christian Carbone

WICHTELGESCHENKE

Wie schon im vergangenen Jahr haben sich die Schüler der G 7b dafür entschieden, ihre Wichtelpakete an ein Kinderheim in Osteuropa zu schicken. Sie schlossen sich einer Aktion der evangelischen Kirchengemeinde an und werden mit ihren Päckchen Kindern in einem Waisenhaus in Russland zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten.

Die Schülerinnen und Schüler der G 7b wünschen

 

Sava piroz sahibe

 

Sretan Božić

 

Feliz navidad

 

Vrolijk kerstfeest

 

Joyeux Noël

 

Среќен Божиќ

 

с Рождеством

 

Noeliniz kutlu olsun

 

Καλά Χριστούγεννα

 

Merry Christmas

 

Сретан Божић

 

Melkam Yelidet Beaal

 

Frohe Weihnachten!

Visita de Roßdorf, Gundernhausen y Ober-Ramstadt por los alumnos de la G7A

© Justin-Wagner-Schule Roßdorf

Nach der Strategie der KMK (Kultusministerkonferenz) ist eine möglichst breit gefächerte Medienbildung an den weiterführenden Schulen unerlässlich, um als junger Mensch in einer zunehmend digitalisierten Welt als Schüler und als zukünftiger Arbeitnehmer bestehen zu können.

Auch wir Lehrkräfte der Justin-Wagner-Schule haben uns gemeinsam mit der Schulleitung und dem Medienzentrum Darmstadt-Dieburg darauf verständigt, der Forderung der KMK gerecht zu werden, indem wir uns einerseits regelmäßig fortbilden und andererseits in der täglichen Arbeit mit Ihren Kindern in allen Fächern und in jedem Jahrgang, wo es sich gerade sinnvollerweise anbietet, den Fachunterricht durch die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen im Bereich Medien zu erweitern.

Im ersten Lernjahr Spanisch (Jahrgang 7)  erlernen die Schüler im Laufe der Lektion 2 die sprachlichen Mittel, wie sie über ihre Stadt/ ihren Wohnort sprechen können, was es dort Besonderes gibt und wo man was (am besten) machen kann.

Die Schüler der G7a mit Spanisch als 2. Fremdsprache wurden in Kleingruppen eingeteilt, die sich zunächst überlegen sollten, welche Lokalitäten sie in ihrem Heimatort besonders hervorheben möchten.

In einem weiteren Schritt sollten sich die Kinder jeweils mit einem Handy vor einem Lieblingsort filmen und eine kurze  Vorstellungsszene auf Spanisch zeigen. Nachdem alle Stationen durchlaufen waren, luden die Schüler das pro Gruppe maximal 2 Minuten dauernde Video auf einen USB-Stick und brachten es in die Schule mit.

Dort wurde ihnen dann im PC-Raum der JWS vermittelt, wie man ein selbst gedrehtes Video schneidet, mit verschiedenen Bildeffekten versieht und mit GEMA-freier Musik untermalt.

Primäres Ziel des Projekts sollte es sein, alle Kurzfilme der Klasse zu einem etwa 10-minütigen Gesamtfilm zusammenzuschneiden.

Nebenbei vertieften die Schüler ihre fachlichen Fähigkeiten in Spanisch mit einem realitätsnahen Aufgabenfeld (Präsentation des eigenen Heimatortes bspw. für eine spanische Austauschgruppe). Außerdem erweiterten sie  ihre Medienkompetenz durch das Anwenden verschiedener Filmtechniken mit dem eigenen Handy, erlernten grundlegende Kenntnisse des Videoschnitts und wurden für Datenschutz (z.B. Copyright) und Urheberrecht (z.B. GEMA) sensibilisiert.

Wir haben uns dafür etwa 2 Wochen Zeit genommen und sind dabei immer wieder auf verschiedene Herausforderungen gestoßen, wie z.B. das teils notwendige Umwandeln verschiedener Videoformate zu beachten, und haben parallel auch aktuelle Unterrichtsthemen bearbeitet.

Ein großer Dank geht dabei an die Schüler der G7a, die in, aber auch außerhalb der Schule viel Zeit investiert und eigene Ideen umgesetzt haben, um ein möglichst kreatives Kurzvideo auf Spanisch präsentieren zu können! 

 

Christian Carbone

933 € für einen guten Zweck

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse R7 haben bei der diesjährigen Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Roßdorf und Ober-Ramstadt den Betrag von 933 € gesammelt. Mit dem gespendeten Geld fördert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, neben vielen anderen Aktivitäten, die Pflege der Gräber von über 1,5 Millionen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft, die Friedenserziehung von Jugendlichen durch Angebote von Projektwochen an Schulen sowie die Verständigung und Freundschaft mit den Nachbarländern durch verschiedenste Projekte.

Von dem eingesammelten Geld dürfen die Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr wieder zehn Prozent einbehalten, die zunächst in die Klassenkasse fließen und für eine Fahrt nach Berlin in der 9. Klasse verwendet werden sollen.

Die Klasse R7 bedankt sich herzlich bei allen, die mit ihrer Spende die Sammlung unterstützt haben.

A.Schäfer

Literaturwettbewerb „OHNEPUNKTUNDKOMMA“:  Die Klasse G8b in zweierlei Hinsicht erfolgreich

Bereits vor den Sommerferien reichten die Schülerinnen und Schüler der G8b (damals noch als G7b) eigene Kurzgeschichten beim Literaturwettbewerb „OHNEPUNKTUNDKOMMA“ des hessischen Literaturforums ein – bis dahin noch ganz ohne Erwartungen und Vorstellungen, was das alles zur Folge haben könnte… Nachdem es nach den Sommerferien noch keine Informationen von Seiten der Jury gab, rückte das Thema irgendwann fast in Vergessenheit, bis plötzlich Ende September auf einmal eine Mail bei Frau Maurer eintrudelte:

„Liebe Frau Maurer, ich melde mich heute gleich mit doppelt guten Nachrichten bei Ihnen: Zum einen hat Ihre Klasse den Klassenpreis gewonnen, zum anderen ist Ihre Schülerin Ella Schwinnen zusätzlich noch mit einem Einzelpreis ausgezeichnet worden“, so schrieb Herr Jager, der Leiter des hessischen Literaturforums in Frankfurt.

Was dann folgte: Es kamen offizielle Einladungen vom Hessischen Ministerium für Kunst und Kultur an jedes einzelne Kind und alle wurden samt Familie zur feierlichen Preisverleihung nach Frankfurt in den Mouson-Turm eingeladen. Aufgeregt und voller Erwartungen kam es also, dass sich zahlreiche Familien am Sonntag, den 2. Dezember auf nach Frankfurt machten. Und, es hat sich gelohnt: Neben einem wirklich sehr kurzweiligen Programm, tollen Reden, unter anderem vom hessischen Minister für Kunst und Kultur, und spannenden Einblicken in die Sieger-Geschichten, leckerem Essen und Trinken erfuhr die Klasse, dass sie als Klassensieger einen Schreibworkshop mit einer Autorin gewonnen hatten sowie Ellas Geschichte gemeinsam mit den anderen Einzelsiegern in einem richtigen Buch abgedruckt wird und sie sich zudem noch über ein sattes Preisgeld freuen darf!

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, mit stolzen Kindern und stolzen Eltern, die sicher allen noch lange im Kopf bleiben wird und außerdem ein Ziel erreicht hat: Alle Teilnehmer waren sich sofort sicher, dass sie im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchten – um ihren Sieg zu verteidigen.

Liebe Schülerinnen und Schüler der G8b, seid stolz auf euch – ich bin es auch! ?

Und wer nun auch Lust und Neugier auf diesen tollen Wettbewerb verspürt, darf sich gerne bei mir für weitere Informationen melden!

K. Maurer

Fotos: B. Riesner

Kleine große Freuden zur Weihnachtszeit

Am Sonntag, 09.12.2018 trafen wir (einige Schüler/Innen der G10c) uns in Darmstadt am Hauptbahnhof, um die Obdachlosenhilfe zu unterstützen. Im Gepäck hatten wir über 40 Geschenke, gefüllt mit nützlichen Dingen wie Handschuhen, Mützen, Taschentücher und sonstigen Kleinigkeiten.  Diese Geschenke haben wir über die Spenden aus der Klasse besorgt, anschließend mit der gesamten Klasse im Unterricht liebevoll verpackt und mit einem persönlichen Weihnachtsgruß verziert. 
Um ca. 13:00 Uhr trafen wir uns mit Frau Sokol-Höpp am Hauptbahnhof in Darmstadt. Als wir ankamen, waren die Obdachlosen-Helfer gerade am Aufbauen und es warteten schon einige Menschen an der Essensausgabe. Nachdem die meisten etwas zu essen hatten, begannen wir die Päckchen zu verteilen. Die Dankbarkeit, die die Menschen aufgrund der kleinen Geschenke ausstrahlten war für uns überwältigend. Alle haben sich freundlich bedankt und uns auch frohe Weihnachten gewünscht. 
Diese Erfahrung gemacht zu haben, war für uns sehr wichtig und wir wollen die Organisation weiter unterstützen. 

 

Weihnachtliche Grüße von Wiktoria Avella, Annika Görisch, Henrik Markwardt, Marina Merk, Paula Mettendorf, Nicole Ruffner-Gomez, Lisa Schmidt, Jensika Sivathajan und der restlichen G10c

„Dabei gibt es keine Nachtruhe“ - Der Krisenstab des Frankfurter Flughafens

Frankfurt 9:31, 27 wissbegierige Schülerinnen und Schüler, vollbepackt mit Fragen, betreten ein Gebäude auf dem Gelände des Rhein-Main-Airports jenseits des 1 und 2 Terminals. Die Tür verrät: ERIC (Kurzform für Emergency Respons and Information Center). Ziel der Truppe ist die Abteilung des Krisenstabs. Eine Wendeltreppe führt an weißen Wänden vorbei bis in das oberste Stockwerk des Gebäudes. Noch ein Gang und zig Büros bis zu den Räumen des ERIC, in dem jeweils 30 Führungskräfte einer am Flughafen agierenden Abteilung oder Behörde platznehmen können.

Doch was macht eigentlich der Krisenstab?

Der Krisenstab hat mehrere Aufgaben, zum einen sich um die Mitarbeiter im Ausland zu kümmern, die weltweit bei Fraport angestellt sind, z.B. in Brasilien, Peru, Griechenland und als neuer Marktplatz der Fraport AG, die USA. Zum anderen, die Sicherheit am Flughafen zu gewährleisten.“ Das sei auch der Grundgedanke gewesen, als der Krisenstab 1996 nach einem tragischen Flugzeugabsturz ins Leben gerufen wurde. Weiter auch deshalb, weil der größte Flughafen Deutschlands durch die vielen Krankenhäuser in der Nähe als Evakuierungsflughafen agiert, bei Unglücken weltweit ansteuerbar ist, erklärt Andreas Feldhaus, der mit seinen 37 Jahren seit zweieinhalb Jahren im Notfallmanagement tätig ist und bereits seit 20 Jahren im Flughafen arbeitet. Doch der Krisenstab beschäftige direkt kein Personal, lediglich bei Krisen kommen diverse Führungskräfte, dessen Institution eigebunden ist, in das Notfallcenter, um weitere Vorgehen koordinieren. „Das verwechseln viele“, erläutert Feldhaus. Zu Hilfe seien ihm dabei auch die rund 4000 Kameras, auf die er jederzeit zugreifen kann, und ein Smartbord, mit dem man in kürzester Zeit die sozialen Medien oder Nachrichten Sender durchforsten könnte. Sollte es dann echt zu einer Krisenstabsitzung kommen, werden die betroffenen Führungskräfte telefonisch über ein einst für den Flughafen entworfenes System kontaktiert. Dabei gibt es keine Nachtruhe oder Wochenende.“ 200.000 Passagiere und 1.500 Flugzeuge kreuzen täglich den Flughafen, dennoch ist nur ein Krisenfall in diesem Jahr vermerkt, nämlich im August, wo eine vierköpfige französische Familie eine Teilsperrung des Frankfurter Flughafens auslöste. Betroffen davon waren rund 60 Flüge und 13.000 Passagiere. Außerdem wurden die Sicherheitsbereiche A und Z im Terminal 1 geräumt und das Boarding gestoppt. Der wohl größte Fall in der Geschichte des Krisenstabs war wohl der Tsunami 2004 in Südostasien, wo im Zuge dessen tausende Menschen ohne Papiere und Angehörige eintrafen. „Viele hatten nur das, was sie am Leib trugen“, erzählt der Leiter des Krisenstabs. Um in solchen Situationen so angemessen wie möglich zu arbeiten, gibt es das Fra-Not-Handbuch, welches ein Leitfaden für die Koordination von etlichen Krisensituationen darstellt. Die Weiterentwicklung dieses Buches stellt auch eine Aufgabe des Krisenstabes da und beschäftigt unter anderem das Team ERIC in der Zeit, in der keine Krise auftritt.

von Simoh Reguiai und Baris Karaaslan, G8b

Alles unter Kontrolle

Frankfurt/Roßdorf

Am Morgen des 12.11. betraten 27 Schüler der Justin-Wagner-Schule Roßdorf das Gebäude des „ERIC“, dem Emergency Response and Information Center, auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens.
Vier Stockwerke weiter oben fand fast jeder Platz im Besprechungs-raum von Fraports Krisenstab. In dessen Mitte steht ein langer Tisch, an den Wänden hängen Smartboards und acht große Bildschirme. Auf ihnen sind Nachrichten und Bilder von Überwachungs-kameras zu sehen, von denen es am Flughafen übrigens 4000 Stück gibt. Andreas Feldhaus, Koordinator des Krisenstabs, beantwortete die neugierigen Fragen der 27 Gymnasiasten. Neben dem Krisenmanagement ist Feldhaus außerdem für die Sicherheit aller ca. 22.000 Fraport Mitarbeiter rund um die Welt und die Sicherheit der, allein am Frankfurter Flughafen, täglich rund 200.000 Passagiere, verantwortlich.

Im Falle einer Krise wird zu allererst der „SDO“, der Security Duty Officer, informiert. Dieser gibt die Informationen sofort an Koordinator Feldhaus weiter. Danach entscheidet der 37-Jährige, welche Abteilungen und Behörden, neben dem Kernstab, für die Krisenstabssitzungen von Nöten sind. Unter Anderem sind das Vertreter des Terminalbetriebs, der Unternehmensaufsicht, der Unternehmens-sicherheit und –kommunikation sowie der Bundespolizei. Im Notfall werden diese Vertreter, die im Normalfall ihrer täglichen Arbeit nachgehen, durch ein ausgeklügeltes Telefonnetzwerk zeitnah informiert. „Wenn wir keine Krise haben, können wir auch nicht nur rumsitzen und Kaffee trinken“, erzählt Feldhaus. Dann wird zum Beispiel das „Fra-Not“, darin stehen Anweisungen und essenzielle Dinge, um Krisen schnell zu bewältigen und nicht in Panik zu verfallen, immer auf dem neuesten Stand gehalten. Immer wieder werden auch kleinere Übungen durchgeführt. Alle zwei Jahre gibt es eine große Übung zum Erhalt der Lizenz des Flughafens. Die bisher einzige Krise 2018 war im August, als eine französische Familie ohne Sicherheitskontrolle in Sicherheitszone 2 gelang. Ein Teil des Terminal 1 musste geräumt werden. Dank der gut organisierten Arbeit des Krisenstabs konnte dies glatt in 30 Minuten ablaufen. „Für einen kleineren Bereich, also zum Beispiel einen Teil eines Terminals, brauchen wir vielleicht eine halbe Stunde. Für eine Komplett-evakuierung wären es etwa 1,5 Stunden“, erklärt Feldhaus. Nach etwas mehr als einer Stunde bekommen die meisten Schüler Hunger und haben sich seitenweise wichtige und interessante Notizen notiert. Andreas Feldhaus erzählt noch etwas über die Geschichte des Krisenstabs: „Der Krisenstab in seiner heutigen Form existiert seit 1996. Damals stürzte ein Flugzeug aus der Dominikanischen Republik auf dem Weg nach Frankfurt ab, am Flughafen brach aufgrund schlechter Koordination Chaos aus. Dann beschloss man das heutige ERIC zu gründen.“ Die wohl bisher größte Krise war 2004 während der Tsunamis in Südostasien. Da der Frankfurter Flughafen auch aufgrund der guten Lage und der vielen, sich in der Region befindenden Krankenhäuser, als Evakuierungsflughafen fungiert, wurden die Opfer der Naturkatastrophe mit Flugzeugen dorthin transportiert.

 „Spannend, da es immer wieder etwas Neues gibt“, so beschreibt Andreas Feldhaus seinen Job, „allerdings muss man auch immer erreichbar sein, auch nachts.“ Er selbst arbeitet seit 20 Jahren am Flughafen und kam vor 2,5 Jahren als Quereinsteiger vom Rollfeld zum Krisenstab.

von Morten Menz und Mika Bös, G8b

 

Weitere Informationen unter: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/rossdorf/unterstutzer-fur-den-krisenstab-am-frankfurter-flughafen_19186380

 

Am Mittwoch, den 31.10. war die Deutschstunde der G8b einmal ganz anders: Frau Maurer hatte Herrn Voigt vom Darmstädter Echo in die Schule eingeladen, da die Klasse gerade täglich die Zeitung geliefert bekommen. Die Schülerinnen und Schüler durften ihn mit Fragen löchern und haben einen guten Einblick in die Arbeit eines Reporters oder Redakteurs vom Darmstädter Echo bekommen, sodass anschließend eigene Portraits verfasst werden konnten:

Ein Redakteur durch und durch

Ein engagierter Mann, dem man ansieht, dass er Spaß an seinem Job hat. Das ist Matthias Voigt. Er ist 38 Jahre alt und arbeitet als Redakteur beim Darmstädter Echo. Auf die Frage von uns, wie er dazu gekommen sei, antwortete er, er habe schon als Kind angefangen, Zeitung zu lesen. Er habe jedoch zuerst nicht gewusst was er werden solle, bis er bemerkte, dass es ihm Spaß macht, wichtige Dinge herauszufinden und diese anschließend treffend zu beschreiben. So studierte er Politik- und Kommunikationswissenschaften und wurde im August 2007 Redakteur beim Griesheimer Anzeiger. Beim Echo ist er jetzt seit dem 3. Oktober 2010. An seinem Job mag er, dass dieser sehr vielfältig ist, man Kontakt mit Menschen hat und viel dazu lernt. Nicht so gerne mag er, dass man jeden Tag eine bestimmte Anzahl an Artikeln abgeben muss, egal ob man gerade Zeit hat oder nicht. Am liebsten würde er seine Artikel über das Thema Reisen schreiben, was jedoch nicht geht, da er für den Bereich Darmstadt-Dieburg zuständig ist. Am liebsten schreibt er dabei über Politik. So offen wie er ist, erzählt er uns, dass er auch über Themen schreiben müsse, die ihn eigentlich nicht interessieren. Außerdem antwortet er auf die Frage, ob es ihm schwerfalle, seine eigene Meinung in manchen Artikel nicht einzubringen, dass er damit kein Problem habe, da er wisse, dass sie dort nicht hingehöre. An einem normalen Arbeitstag, erklärt er, arbeitet er selbstständig an seinen Artikeln, indem er sich seine Informationen beschafft und diese dann mit dem Computer zu einem Text zusammenfügt. Außerdem liest er die Artikel seiner Mitarbeiter zur Probe und trifft sich am Ende des Tages dann mit ihnen, um diese zu besprechen. Seine Informationen beschafft er sich meistens selbst, indem er die betreffenden Orte oder Personen besucht oder manchmal auch Unterlagen dazu bekommt oder im Internet recherchiert. An einem Tag schreibt er mehrere Artikel, für die er, je davon abhängig, wie gut er sich mit dem Thema auskennt, unterschiedlich lange braucht. Bei den Recherchen für seine Artikel, erzählt er, komme es auch mal vor, dass Leute nicht auf alles freundlich reagieren oder sich im Nachhinein über den Inhalt des Artikels beschweren. Zum Schluss fragten wir ihn noch, ob er, wenn er jetzt noch einmal wählen könnte, sich wieder für sein Job als Redakteur entscheiden würde. Über die Antwort darauf musste er einen Moment nachdenken und antwortete dann, er sei sich nicht sicher. Er möge die Art der Arbeit und würde auf jeden Fall wieder etwas in diese Richtung machen, jedoch äußerte er auch Bedenken, nämlich, dass sein Job bald aussterben könnte, da die jungen Leute - wie wir - kaum noch Zeitung lesen würden.       

von Finja Behle und Sieban Teklab, G8b

Mit der „Kladde“ durch den Landkreis

Der 38-jährige Matthias Voigt arbeitet bereits seit elf Jahren als Redakteur, davon acht Jahre beim Darmstädter Echo. Bei Fragen über seinen Alltag antwortete er, dass sein Ressort der Landkreis DA-Di sei und er dadurch viel in dieser Gegend unterwegs sei.

Seine Quellen besorgt er sich eigenständig und durchforstet das Internet.

Häufig fährt er durch den Ort, um Personen mit besonderen Ereignissen oder Erlebnissen zu interviewen. Täglich dabei hat er seine “Kladde“ (ein Notizbuch), einen Stift und natürlich gute Laune. Auf die Frage, ob er seinen Beruf heute noch einmal wählen würde, antwortete er, er wisse es nicht. Die Art der Arbeit finde er sehr gut. Dennoch sorgt er sich um die Zukunftsaussichten als Redakteur, da heutzutage viel weniger Zeitung gelesen werde als früher. Die Jugendlichen holen sich ihre Informationen lieber von ihrem Smartphone aus dem Internet. Seinen Beruf beschreibt der 38-jährige als sehr vielfältig und spannend. Trotzdem gebe es auch Dinge, die er nicht so gut findet. Z.B hat das achtköpfige Team jeden Tag sechs Seiten zu füllen, was manchmal gar nicht so einfach sei.

Im Laufe des Gesprächs merkte man, dass er sich sehr gut Zahlen behalten kann und sehr reisefreudig ist. Er bevorzugt Reisen nach Südamerika. Seine Hobbys sind Tennis und Fußball spielen. Gegen Ende des Gesprächs verriet er, dass er bis zum Studium noch nicht wusste, was er machen sollte. Letztendlich habe er Politik- und Kommunikationswissenschaften studiert, was ihm für seinen heutigen Beruf sehr hilfreich war.

von Anna Bickelhaupt und Laurin Schmitz, G8b

Weitere Informationen unter: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/rossdorf/rossdorfer-schuler-lesen-zeitung_19163177

Hilfstag für Obdachlose am Sonntag

Obdachlosen und Bedürftigen helfen in Darmstadt. Ein Leben, fern von Luxusproblemen und gesellschaftlichen Normen. Mit der Artikel-Serie "Uff de Gass" wir ein Thema aufgegriffen, das praktisch "auf der Straße liegt", aber oftmals übersehen wird. Augen auf heißt die Devise! Wir möchten einen Anstoß geben, die kreativen, zuweilen wundersamen und sympathischen Menschen, die - fern von organisiertem Betteltum - in Darmstadt auf der Straße leben, stärker (und vielleicht auch wohlwollender) wahrzunehmen.

 

An zwei Sonntagen haben wir (Raphael, Jakob, Moritz und Manuel, G9) uns getroffen, um mit Frau Sokol-Höpp Obdachlosen mit Essen, Kleidung, Tee, Saft und Kaffee zu helfen. Wir haben uns beim Hauptbahnhof in Darmstadt draußen auf dem großen Platz beim Parkhaus getroffen. Es ging mit Essen- und Getränkeverteilen um 13:00 Uhr los. Schon fünf bis zehn Minuten vorher gab es eine ziemlich große Schlange. Anfangs war es etwas stressig, da es geschätzt etwa 100 Leute waren, die etwas zu trinken oder Essen haben wollten. Es kam uns so vor wie eine Schlange vor der Eisdiele. Die Hände wurden nach einer Zeit bei unter 7°C während des Verteilens von Lebensmitteln immer kälter. Dabei denkt man schnell daran,  wie die Menschen, die auf der Straße leben, das täglich aushalten müssen. Die meisten Leute waren freundlich und haben sich bedankt.

Nach etwa 45 Minuten ging es dann zum Austeilen der Kleidung. In einem großen Kreis lagen die ganzen Anziehsachen, um uns rum waren die vielen Leute, die Kleidung brauchten. Es war ein ziemliches Gedränge: Während wir darauf achten mussten, dass jeder etwas Passendes bekommt, mussten wir auch aufpassen, dass sich keiner öfters Kleidung nimmt. Wir haben mitbekommen, dass es auch Leute gab, die diese Kleidung gar nicht brauchten und nur da waren, um mit der Kleidung  Geld zu verdienen, das heißt, sie wollten diese weiter verkaufen.

Am Ende war es eine spannende Erfahrung, zu sehen wie Obdachlose im Leben zurechtkommen müssen. Dort sind Dinge wie Nahrung oder Internet und Handys nicht selbstverständlich.

WPU-ERNÄHRUNG – auch DAS gehört dazu:

Die R7b durfte den Geflügelhof  Strauß  in Georgenhausen besichtigen. Es ist schon eine Weile her, aber der Artikel soll doch noch nachgereicht werden:

Vor den Sommerferien sind wir mit unserer WPU-Gruppe aus der Justin-Wagner-Schule in Roßdorf nach Georgenhausen zum Hühnerhof Strauß gefahren. Dort wurden wir von Herrn Axel Strauß begrüßt. Dieser erzählte uns zuerst etwas über den Hof, zum Beispiel dass der Geflügelhof seit 1926 besteht und in der dritten Generation von Axel Strauß geführt wird. Begonnen hat alles mit dem Verkauf von frischen Eiern und Frischgeflügel direkt in Georgenhausen. Dort ist heute das Landlädchen, wo man heute Eier und Gemüse kaufen kann.

Danach gingen wir ins Futterlager und bekamen erklärt, woraus das Futter für die Hühner besteht: Weizen, Mais und Soja. Die Legehennen bekommen noch Futterkalk, der für das Eierlegen das wichtige Calcium enthält.  Nach Desinfektion unserer Schuhe durften wir dann in den Hühnerstall. Die Hühner (58.000) leben in Bodenhaltung in zwei Etagen und können sich sehr frei bewegen. Unten haben sie einen Scharrraum, oben schlafen sie und legen die Eier.  Bis zum Winter leben auf dem Hof auch 500 Gänse, die aber ab St. Martin verkauft werden.
Der Hühnerhof hat mehrere Ställe und eine Halle zum Verpacken der Eier.  Dort arbeiten 2 Betriebsleiter, 3 Vollzeitarbeitskräfte und 2-3 Teilzeitkräfte.

Zum Schluss durfte sich jeder noch 6 frische Eier mitnehmen. Es war ein schöner Ausflug!

R8b

Nachtrag zum Bericht über die Spendenaktion der G6b

Dankeschön von Casa Verde

Als Dank für die Spendenaktion für Casa Verde erhielt die Klasse G6b als Dankeschön eine gerahmte Collage mit Bildern der Kinder von Casa Verde, für die sich sicher ein Ehrenplatz in  der JWS finden wird. Besonders gefreut haben sich die Schülerinnen und Schüler über das persönliche Dankeschreiben von Herrn Nack, der sich auch im Namen der peruanischen Kinder für das Engagement bedankte.

Als Dank für die Spendenaktion für Casa Verde erhielt die Klasse G6b als Dankeschön eine gerahmte Collage mit Bildern der Kinder von Casa Verde, für die sich sicher ein Ehrenplatz in  der JWS finden wird. Besonders gefreut haben sich die Schülerinnen und Schüler über das persönliche Dankeschreiben von Herrn Nack, der sich auch im Namen der peruanischen Kinder für das Engagement bedankte.

Petra Dieleman

Liebe Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 der Justin-Wagner-Schule!

 

Von eurer Lehrerin Frau Dieleman habe ich erfahren, dass ihr nach meinem Besuch bei euch, sehr initiativ geworden seid und Spenden für Casa Verde und seine Kinder gesammelt habt.

Ich habe mich sehr über eure Unterstützung und eure Solidarität gefreut und möchte euch über diese Zeilen ein ganz herzliches Dankeschön, auch im Namen der Kinder und Jugendlichen der Casa Verde übermitteln.

Gerne werde ich nächstes Jahr wieder an eure Schule kommen und euch Neuigkeiten aus Casa Verde mitbringen.

Ich wünsche euch und euren Familien bis dahin Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen.

 

Herzliche Grüße aus Casa Verde Peru.

Vorlesetag der Justin-Wagner-Schule

„Lesen fördert die Kreativität, denn beim Lesen entstehen eigene Welten vor dem geistigen Auge. Deshalb können Filme nur selten die eigene Phantasie widerspiegeln. Nur das Lesen bietet einem Menschen den Einblick in eine solche Welt.“

Mit diesen Gedanken eröffnete Schulleiterin Marion Braun am Freitag, den 16.11.18, den Vorlesetag an der Justin Wagner Schule in Roßdorf.

Bürgermeisterin Christel Sprößler folgte mit einigen Worten zu diesem besonderen Tag und freute sich, dass alle drei Schulen ihrer Gemeinde an diesem Tag zusammenarbeiteten.

Denn an diesem Vorlesetag besuchten die 4. Klasse der Rehbergschule in Roßdorf und die Gundernhäuser Grundschule die Justin-Wagner-Schule, um sich von den Schülerinnen und Schülern dreier Abschlussklassen vorlesen zu lassen.

Nach den Begrüßungsworten verteilten sich die Gruppen, die aus jeweils vier Schülern der Grundschulen und zwei Schülern der Abschlussklassen bestanden, im gesamten Schulgebäude.

An den zuvor zugeteilten Plätzen bekamen die Schüler einige kurze, erheiternde Geschichten vorgelesen. Zudem bekam jeder Schüler der Grundschule ein Trinkpäckchen und einen Lutscher, um das Zuhören noch etwas zu „versüßen“. Anschließend wurden die Grundschüler noch von ihren Betreuern über das Schulgelände geführt, da das Interesse an der großen Schule doch sehr stark war.

Nachdem sich alle Gruppen wieder in der Aula der Justin-Wagner-Schule versammelt hatten, bekam jede Klasse noch ein Buch und Lesezeichen für jeden Schüler geschenkt, um an diesen besonderen Tag zu erinnern.

Ein besonderer Dank gilt Frau Seib und Frau Vogt, die gemeinsam den Vorlesetag organisierten und für einen guten und reibungslosen Ablauf sorgten. Zudem ist besonders den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen H9a, R10a Und G10c zu danken, die an diesem Tag das Vorlesen für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen übernahmen. Die Klasse R10a von Frau Seib kümmerte sich zudem intensiv um die Gestaltung der Aula und half im Vorfeld sehr bei den Vorbereitungen.

Formular für die Essensbestellung im  Schuljahr 2018/19

Das Formular für die Essensbestellung finden Sie/ findet ihr ab sofort im Downloadbereich unter "Förderverein und Ganztagsangebot"  (Anmeldung Chipschlüsselbestellung der Firma Schaupp)

Informationen der beruflichen Orientierung Südhessen

Unter dem Link www.bo-suedhessen.de/da-di finden Sie/ findet ihr u.a. nützliche Informationen der Fachstelle Jugendberufswegebegleitung.

Info für Lehramtsstudenten:

Wir sind regelmäßig auf der Suche nach zuverlässigen Vertretungslehrern (als gut entlohnte VSS-Kräfte).

Bitte nehmen Sie bei Interesse mit uns Kontakt auf!

Kontakt

Justin-Wagner-Schule Roßdorf
Odenwaldring  
3-5  
64380   Roßdorf

Telefon: 06154/60250

Fax: 06154/6025-25

E-Mail: jws_rossdorf@schulen.ladadi.de

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